Nordischer Prolog · Kapitel 7

VII. Der Eid gegen Pay-to-Win

Und nun höret dies besonders gut,
ihr, die ihr die Tore von OdinsWacht betretet,
denn dies ist das Herz der Saga
und das Feuer in ihrer Mitte:

OdinsWacht wurde gegen Pay-to-Win erschaffen.

Nicht nebenbei.
Nicht zufällig.
Nicht als kleine Nebensache.
Sondern bewusst.
Mit offenem Blick.
Mit klarem Willen.
Mit voller Überzeugung.

Denn Pay-to-Win ist mehr
als nur ein schlechtes System.
Es ist ein Bruch des Gleichgewichts.
Es ist ein Schlag gegen die Ehre.
Es ist die Krönung des Geldes
über die Tat.

Wenn ein Spieler mit echtem Geld Vorteile kaufen kann,
die ihm Macht, Stärke, Schutz oder Fortschritt verschaffen,
dann wurde der Wettstreit bereits verfälscht.
Dann kämpft nicht mehr Können gegen Können.
Dann steht nicht mehr Fleiß gegen Fleiß.
Dann wird nicht mehr mit gleichem Maß gemessen.

Dann herrscht Kauf vor Charakter.

OdinsWacht aber sollte niemals ein solches Reich werden.

Hier soll der Spieler aufsteigen,
weil er spielt.
Hier soll der Spieler wachsen,
weil er bleibt.
Hier soll der Spieler Ansehen gewinnen,
weil er baut, hilft, kämpft, handelt und Teil der Gemeinschaft wird.
Nicht,
weil er seine Brieftasche öffnet.

Hier soll kein Kristall aus Echtgeld
mehr bedeuten als ein ehrlicher Abend voller Arbeit.
Hier soll kein gekaufter Vorteil
größer sein als der Einsatz eines treuen Spielers.
Hier soll niemand das Gefühl haben,
zurückzubleiben,
nur weil er nicht zahlt.

Das ist der Eid von OdinsWacht.

Und dieser Eid ist kein Schmuckstück für Worte.
Er ist ein Gesetz der Wacht.
Ein Schwur aus Eisen.
Ein Schild gegen jene Systeme,
die Fairness versprechen,
während sie Ungleichheit verkaufen.